Nein zur Kopfpauschale
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DGB setzt eigene Gesundheitkommission ein.
Am vergangenen Mittwoch, dem 10. März 2010 hat die vom DGB eingesetzte Expertinnen- und Expertenkommission ,,Für ein solidarisches Gesundheitssystem der Zukunft" ihre Arbeit aufgenommmen. Für die SPD ist der AfA Bundesvorsitzender Ottmar Schneider mit dabei. Wir begrüßen, dass der DGB sich gemeinsam mit Wissenschaftlern und Sozialverbänden diesem wichtigen Thema widmet. Über Ergebnisse der Arbeit wird hier auf dieser Seite demnächst berichtet.
Download Unterschriftenliste unter:
Ja zu einer Gesundheitsversorgung für alle!
Unterschriftenliste als Download bitte per Post oder Fax an:
SPD-Parteivorstand, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin, Fax: 030/25991-410
Weitere Informationen und die Möglichkeit, gleich online die Aktion zu unterstützen auf: www.nein-zur-kopfpauschale.de
Viele Gewerkschaftsvertreter gehören übrigens zu den Erstunterzeichner/innen der Petition gegen die Kopfpauschale, siehe:
http://www.spd.de/petition/kopfpauschale/index.html
Ausserdem das Statement von Frank Bsirske ver.di zur Kampagne:
61640 Unterstützer/-innen
- Die Kopfpauschale ist ungerecht, weil sie unabhängig vom Einkommen erhoben
wird. Die Kosten für Geringverdiener steigen und Bezieher hoher Einkommen
tragen weniger bei.
- Sie machen einen sozialen Ausgleich nur noch durch Bittstellerei beim Staat
möglich.
- Und sie führt dazu, dass gute medizinische Leistungen nur noch über private
Zusatzversicherungen zu bekommen sein werden.
Wir wollen ein solidarisches Gesundheitssystem, in dem die Kosten für Gesundheit gerecht auf alle Schultern verteilt werden.
Wir sagen nein zur Kopfpauschale!

Die solidarische Finanzierung wird durch die Kopfpauschale auf de Kopf gestellt.
Die Versicherten werden zur Kasse gebeten.
Das Prinzip der Kopfpauschale: Je geringer das Einkommen, desto höher die Belastungen.
Das ist das Gegenteil von solidarischer Finanzierung.
Die Kopfpauschale ist eine Fassade für ein systematische Entlastung der Arbeitgeber. Die ohnehin schon eingeschränkte paritätische Finanzierung soll geknackt und die Arbeitgeber aus der Verantwortung für künftige Ausgabensteigerungen gelassen werden.
Der DGB fordert:
Der Arbeitnehmer-Sonderbeitrag von 0,9 Prozentpunkten ist ungerecht-die Finanzierung muss vollständig paritätisch ausgerichtet werden. Die Kopfpausche- auch eine ,,Kleine"- muss vom Tisch.


