DGB-Jugend NRW Veranstaltung vom 21.10.2011
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Info-Abend für Jugendliche zur Ausbildungsoffensive im Café Central in Coesfeld.
Ein wenig mehr Zuschauer hätten es ruhig sein können. Es war doch für den Organisator ernüchternd, wie so wenige junge Menschen an diesen Themen interessiert waren.
Allen Beteiligten Referent/innen sei aber großer Dank ausgesprochen. Die Inhalt der Themen wurden schnell, knackig und präzise dem Publikum übermittelt und so gabe es keine Langweile.
Auch Sascha Plettenecky überzeugte als Moderator duch seine hohe Redekunst und Argumentation. Dafür auch vielen Dank.
Trotz des Wermutstropfen wollen wir 2012 hier noch ein wenig weiterzumachen.
Vielleicht in einem anderen Rahmen, denn die Geräuschkullise war doch ein wenig zu laut.
Meinen persönlichen Dank geht allerdings auch an Roland Engels (DGB-Region Münsterland) für seine tolle Unterstützung.
Und natürlich möchte ich noch Danke dem Team vom Cafè Central sagen.
Die Referent/innen:
Anke Unger DGB-Bezirksjugendsekretärin
Andreas Singendonk IG BAU-Jugend
Thomas Hetgens Arbeitsagentur Coesfeld
Die zwei anderen angekündigten Referent/innen mussten kurfristig ihre Teilnahme aus internen Gründen absagen!
Josef Pieper
Coesfeld im Oktober 2011
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Kündigungschutz
Jugend bleibt außen vor.
Die geltene Regelung im deutschen Kündigungrecht, dass Beschäftigungszeiten vor dem 25. Lebensjahr bei der Berechnung der Kündigungsfrist nicht berücksichtigt werden, verstößt gegen EU-Recht. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) bereits im 2010 festgestellt. Um dem Urteil gerecht zu werden, müssten die entsprechenden Paragraphen im Bürgerlichen Gesetzbuch gestrichen werden. Doch die schwarz-gelbe Regierungskoalition verweigert sich und erteilte Ende Oktober einem entsprechenden Gesetzentwurf von SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag eine klare Absage. ,,Unerträglich" sei dies, kritisiert die IG BAU-Bundesjugendvorsitzende Saskia Beck. Es sei offentsichlich nicht gewollt, jungen Menschen die gleiche Sicherheit für ihre Lebensplanung zu bieten wie anderen Beschäftigten.
DGB Einblick Nr. 20/2011
Ausbildungsreport 2011: Keine Besserung trotz Fachkräftemangel.
Die NGG unterstützt mit einer Service-Hotline und dem Internetangebot Dr. Azubi auf www.junge-ngg.net den Berufsstart von jungen Menschen. Vor allem Azubis in Betrieben ohne Betriebsrat soll damit geholfen werden. Junge Menschen bräuchten Schutz vor Ausbeutung, so die NGG.
Hotline Gastgewerbe:
040/38013255
Hotline Bäckerhandwerk:
040/38013265
Jugendarbeitsschutz
Erfolg dank Beharrlichkeit
Nach jahrelangem Einsatz kann die DGB-Jugend nun einen Etappensieg verbuchen: Das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSCHG) soll nicht verschlechtert werden. Das empfiehlt zumindest eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe. Das über 50 Jahre alte Gesetz, das Kinderarbeit verbietet und Jugendliche vor gesundheitsschädigenden Arbeitsbedingungen schützen soll, stand immer wieder auf der Tagesordnung des Bundestages. 2006 setzte die damalige Große Koalition - nach drei Novellieungen durch Vorgängerregierungen - eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe ein, die jetzt nach fünf Jahren festgestellt hat, dass das Gesetz in seinen wesentlichen Grundzügen erhalten bleiben soll.
Die DGB-Jugend hat seit 2006 kontinuierlich jegliche Verschlechterung bekämpft - mit Schutzpaten, Postkartenaktionen oder gewerkschaftlicher Sachverstand bei den Bundestags-Anhörungen. Nun kann Benjamin Krautschat, Ausbildungsexperte der DGB-Jugend, mit Recht feststellen: ,,Wir waren - vorerst - erfolgreich." Das positive Votum der Arbeitsgruppe ist der DGB-Jugend auch deshalb wichtig, weil Schwarz-Gelb 2009 im Koalitionsvertrag angekündigt hatte: Ausbildungshemmnisse im Gastgewerbe werden durch ein Jugendarbeitsschutzgesetz abgebaut." Und war dabei offensichtlich einem Wunsch des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA gefolgt, der sich ja schon erfolgreich bei der Mehrwertsteuerreduzierung für Hoteliers duchgesetzt hatte.
Nun will die Bund-Länder-Arbeitsgruppe, dass, von kleinen Änderungen abgesehen, alles beim Alten bleibt. Sie erteilt sowohl einer Erweiterung der Nachtruhe als auch einer Ausdehnung der Arbeitszeit eine Absage, nicht zuletzt dank zahlreicher Expertenanhörungen und drei wissenschaftlicher Studien im Auftrag der Arbeitsgruppe.
Einblick Nr. 14/2011
DGB-Jugend lehnt Bundesfreiwilligendienst ab.
,,Der Bundesfreiwilligendienst und der freiwillige Wehrdienst sind eine Konkurrenz zu regulärer Beschäftigung und weiten den Niedriglohnsektor für junge Menschen noch mehr aus", erklärte René Rudolf, DGB-Bundesjugendsekretär, am Donnerstag (30.06.2011) in Berlin zur Einführung des Bundesfreiwilligendienstes und des freiwilligen Wehrdienstes:
,,Reguläre Arbeitsplätze werden verdrängt und es droht Lohndumping vor allem bei sozialen Berufen. Deswegen lehnt die DGB-Jugend den Bundesfreiwilligendienst und auch den freiwilligen Wehrdienst ab.
Unsichere und schlecht bezahlte Beschäftigung erschwert den Einstieg ins Berufsleben für junge Menschen. Inzwischen befindet sich fast jeder dritte Erwerbstätige unter 35 Jahren in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Die Situation wird durch die Freiwilligendienste verschärft.
Klar ist, dass es wegen der Rechtsgrundlage des Wehrpflichgesetzes keine tarifliche Absicherung und nur eine eingeschränkte Interessenvertretung für diese Dienste gibt.
Das fehlende Interesse an diesen Diensten zeigt außerdem, dass der Bundesfreiwilligendienst und der freiwillige Wehrdienst vollkommen überflüssig sind und keine Perspektiven für junge Menschen eröffnen."
Weitere Informationen unter:
Pressemitteilung PM 113 DGB-Bundevorstand Verantwortlich: Sigrid Wolff
30.06.2011
Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz!
Die DGB-Jugend setzt sich massiv für den Erhalt des Jugendarbeitsschutzgesetzes ein.
Du kannst dabei sein. Werde Pate für das JArbSchG und unterstütze die Oneline-Resolution ,,Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz" unter
Aktuelle Neuigkeiten und Infos zu Aktionen der Gewerkschaftsjugend erhaltet ihr dort, oder beim Bundesbüro der DGB-Jugend:
DGB-Jugend
Henriette-Herz-Platz 2
10178 Berlin
E-Mail: jugend.bvv@dgb.de
